SEO-Checkliste für Anfänger – 6 Dinge, die Sie beachten sollten

Angeschnittenes Bild einer Tastatur, darauf ein Textfeld mit dem Titel des Beitrags: SEO-Checkliste für Anfänger (6 einfache Dinge)

Im Thema Suchmaschinenoptimierung können Sie sich verlieren. Weshalb sonst gäbe es Firmen, die sich ausschliesslich damit beschäftigen. Doch mit diesen 6 Schritten können Sie auch als SEO-Anfänger die wichtigsten Elemente eines neuen Beitrags selber kontrollieren und optimieren.

Checkliste: Diese 6 SEO-Bestandteile sollten Sie kontrollieren, bevor Sie einen neuen Beitrag auf Ihrer Website veröffentlichen:

1. Worum geht es in Ihrem Beitrag?

Prüfen Sie, worum es in Ihrem Text geht. Können Sie den Inhalt in einem Satz zusammenfassen? Wenn nicht, haben Sie sich eventuell verzettelt. Verfolgen Sie immer das Prinzip: 1 Thema, 1 Beitrag. Damit erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass die Suchmaschinen Ihren Text zu einem bestimmten Keyword weit oben ausspielen. Hier erklären wir Ihnen, was ein Keyword ist und was Sie dazu wissen müssen.

2. Überschriften-Hierarchie

Sind die Titel und Zwischenüberschriften korrekt formatiert? Grundsätzlich wird die Hauptüberschrift mit H1 formatiert, die darauf folgende Stufe mit H2, danach H3 etc. Häufig formatieren Nichtkundige ihre Überschriften von Hand. Das heisst, sie schreiben die Überschrift als Absatz und weisen ihr dann manuell eine andere Schriftgrösse, Farbe oder Fettschrift zu. Optisch sieht das Resultat genau gleich aus wie mit einer korrekten Formatierung. Der Nachteil:

  • Die Suchmaschinen erkennen die Überschriften nicht als solche. Damit verschenken Sie wertvolles und leicht auszuschöpfendes Potenzial.
  • Wenn Sie das Design Ihrer Website ändern, müssen Sie alle manuell formatierten Worte von Hand anpassen. Ein Beispiel: Sie ändern Ihre Schrift von Open Sans zu Roboto. Wenn Sie Ihren Text korrekt erfasst haben, genügt ein Klick im Backend Ihrer Website, um alle Inhalte mit der Schriftart Roboto auszugeben. Haben Sie jedoch Textteile manuell mit einer anderen Formatierung überschrieben, müssen Sie diese bei einer Änderung ebenfalls manuell anpassen – mit entsprechendem Zeitaufwand.

Nehmen Sie sich also die Zeit und formatieren Sie alle Überschriften von Anfang an korrekt.

3. Meta Title und Meta Description

Meta Title und Meta Description sind das erste, was die Besuchenden Ihrer Website von Ihrem Beitrag zu sehen bekommen. Beide Elemente geben den Suchmaschinen ausserdem wertvolle Hinweise auf den Inhalt der Seite.

  • Formulieren Sie einen ansprechenden Meta Title. Er sollte exakt ausdrücken, was die Besuchenden auf der Seite erwartet, und natürlich ihr Interesse wecken.
  • Der Textlabor-Tipp: Immer gut sind Zahlen, Fragen und Aufforderungen. Zum Beispiel so:

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  • Schreiben Sie eine dazu passende Meta Description. Je besser, desto grösser ist die Chance, dass Google & Co. diese auch anzeigen.
  • Sowohl im Meta Title als auch in der Meta Description sollte das Hauptkeyword Ihres Beitrags vorkommen.
  • Sowohl Meta Title als auch Meta Description sollten eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Sonst wird die Zeile in den Suchresultaten abgeschnitten, was unschön aussieht.

Mit diesem Tool von Sistrix können Sie die Länge Ihrer Titles und Descriptions ganz einfach überprüfen.

4. Permalink kontrollieren

Der Permalink (auch Slug genannt) ist der letzte Teil der URL; vereinfacht gesagt der letzte Teil der Adresse einer bestimmten Webseite.

Der Permalink gibt den Suchmaschinen einen Hinweis auf den Inhalt. Es ist deshalb wichtig, dass Sie eine passende Bezeichnung wählen. In den meisten CMS finden Sie die Einstellung des Permalinks in den Einstellungen zur jeweiligen Seite oder zum Beitrag.

  • Viele CMS schlagen automatisch den Titel des Beitrags oder der Seite als Permalink vor. Das passt in den meisten Fällen.
  • Achtung wenn Sie bestehende Beiträge kopieren und mit neuem Text überschreiben. In diesem Fall bleibt häufig der alte Permalink stehen und erhält lediglich einen Zusatz wie zum Beispiel «-2». Das ist aus SEO-Sicht nicht sinnvoll.

Checken Sie deshalb immer den vorgeschlagenen Permalink und überschreiben Sie ihn wenn nötig.

5. Beitragsbilder überprüfen

Wenn Sie Bilder einfügen, überprüfen Sie die Grösse. Je grösser das Bild, desto länger die Ladezeit. Die Ladezeit ist ein wichtiges Rankingsignal für die Suchmaschinen. Allgemein gültige Richtlinien für die Bildgrösse gibt es nicht. Als Fotograf müssen Sie mit einer höheren Auflösung und entsprechend schwereren Bildern arbeiten, als wenn Sie lediglich ein Stimmungsbild zur Auflockerung des Texts einfügen.

  • Für einfache Beitragsbilder verwenden Sie das JPG-Format.
  • Brauchen Sie einen transparenten Hintergrund oder ist die Bildqualität entscheidend, wählen Sie PNG.
  • Für einfache Logos und Grafiken ist ebenfalls PNG die bessere Wahl, da diese in einem komprimierten JPG schnell unschön aussehen.

Zu grosse Bilder können Sie mit diesem Tool ganz einfach verkleinern.

Wichtig ist ausserdem der sogenannte Alt-Text. Dieser erscheint, wenn ein Bild nicht richtig ausgegeben wird. Lesegeräte für Blinde und Sehbehinderte benutzen ihn anstelle des Bildes. Und – für uns in diesem Zusammenhang wichtig – die Suchmaschinen lesen ihn aus. Erfassen Sie also zu jedem Bild einen Alt-Text, der kurz und präzise beschreibt, was darauf zu sehen ist.

6. Links checken

Kontrollieren Sie zum Schluss, ob alle Links funktionieren.

Die Devise für SEO-Anfänger: Nicht perfekt – aber das Wichtigste ist erledigt

Mit dieser Checkliste haken Sie die wichtigsten Elemente für die SEO-Optimierung Ihres nächsten Beitrags ab. Wie immer gilt: Mit den richtigen 20 % des Aufwands 80 % des Ertrags erzielen. Für die restlichen 20 % gibt es dann immer noch uns.


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